Wahnsinn am Dutzendteich: Wie ich trotz „Verschlafen“ den Seriensieg holte
Was für ein Finale bei der Nürnberger Winterlaufserie! Heute stand der dritte und entscheidende Lauf auf dem Programm. Nach meinen bisherigen Ergebnissen (Platz 2 in der AK45 über 5 km und Platz 1 über 10 km) war das Ziel klar: Ich wollte den Sack zumachen und mir den Gesamtsieg in der Altersklasse holen. Die Anfahrt entsprechend ausgeruht und entspannt.


Die Bedingungen: Typisch Februar
Der Himmel über Nürnberg zeigte sich heute in einem dezenten Grau, aber immerhin blieb es trocken. Bei knackigen 4 Grad war die Strecke rund um den Dutzendteich und Silbersee eigentlich gut zu laufen, auch wenn man höllisch aufpassen musste: An einigen Stellen hielten sich hartnäckige Eisreste, die für ungewollte Rutschpartien sorgen konnten.
Mein „Turbo-Start“ (oder: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil)
Kommen wir zum kuriosen Teil des Tages. Während die ersten beiden Läufe der Serie um 09:00 Uhr starteten, war für das heutige Finale (10 km & 20 km) der Startschuss bereits für 08:30 Uhr angesetzt.
Tja, diesen kleinen, aber feinen Unterschied hatte ich schlichtweg nicht auf dem Schirm. Während die Konkurrenz also schon seit 24 Minuten auf der Piste war, kam ich um 08:54 Uhr ganz entspannt an die Startlinie und wunderte mich, dass sich so viele Läufer noch warm machten. Als mir dämmerte, was los war, gab es nur eins: Loslaufen!
Die Aufholjagd in Zahlen
Die Zeitmessung ist gnadenlos: Da das Rennen um 08:30 Uhr offiziell gestartet wurde, wurde mein Überlaufen der Zeitmatte um 08:54 Uhr als Ende meiner ersten Runde gewertet.
- 1. Runde: 24 Minuten (offizielle Wertung vom Startschuss bis zum ersten Mattenkontakt).
- 2. Runde: Hier habe ich alles gegeben, um den Patzer wettzumachen. Normalerweise laufe ich die Runde in etwa 21 Minuten.
- 3. Runde: Die bin ich dann auch gelaufen, damit ich fair die 10km abschließe.
Das Unmögliche möglich gemacht: Gesamtsieg!
Trotz des Handicaps von rund 3-4 Minuten, die ich durch den verspäteten Start gegenüber meiner normalen Pace verloren habe, passierte das kleine Wunder: Es hat trotzdem gereicht!

Ich konnte auch heute den 1. Platz in der AK45 einfahren. Damit sieht meine Bilanz der Winterlaufserie 2025/26 wie folgt aus:
- Lauf (5 km): Platz 2 (AK45)
- Lauf (10 km): Platz 1 (AK45)
- Lauf (10 km): Platz 1 (AK45)
Das Ergebnis: Der Gesamtsieg in meiner Altersklasse! 🏆

Kleiner Hinweis zu meinem Trainingsfortschritt: Die Pace war im Vergeleich zum 2. Lauf 10s schneller pro Kilometer.
Fazit: Die Nürnberger Winterlaufserie ist und bleibt ein Highlight – auch wenn man sie mit 24 Minuten „Vorgabe“ startet. Ein riesiges Dankeschön an die Organisation von runningConcepts. Nächstes Jahr schaue ich dann aber definitiv zweimal auf den Zeitplan!
